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Der vergangene Mittwoch stand an der Realschule Patternhof ganz im Zeichen des internationalen Holocaust-Gedenktags. Die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatte unter Anleitung der betreuenden Lehrerin, Frau Agathagelidis, im Rahmen eines Projekttages ein umfangreiches Programm für alle Jahrgangsstufen auf die Beine gestellt.
Den Schüler:innen der AG war es im Vorfeld ein besonderes Anliegen, mit ihrem Projekt bei ihren Mitschüler:innen eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema „Holocaust“, aber darüber hinaus auch mit Aspekten wie aktuellen Ausgrenzungserfahrungen und gesellschaftlichen Reaktionsmöglichkeiten, anzuregen.
Dabei näherten sich die Schüler:innen dem durchaus komplexen, wie aktuellen Thema mithilfe differenzierter und für die jeweilige Altersstufe differenzierte Materialien, wie Filmausschnitten und Textquellen.

Beendet wurde der Projekttag durch das symbolische „Entzünden“ zahlreicher, aus Tonpapier gebastelter Gedenkkerzen, die in den Fenstern der Schule ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen setzen sollen.

Die Rückmeldungen der Schüler:innen fielen bei einer abschließenden Online-Evaluation ganz überwiegend positiv aus. Gleich mehrfach betonten verschiedene Schüler:innen, das alternative Lernumfeld wie auch die Auseinandersetzung mit der besonderen Thematik hätten ihnen sehr gefallen und spannende, neue Eindrücke und Kenntnisse vermittelt. Viele Schüler:innen wünschten sich explizit zudem eine Wiederholung des Konzepts „Projekttag“ zu anderen aktuellen gesellschaftlichen Themen.
Auch der Landtagsabgeordnete, Herr Scheen-Pauls, der es sich nicht hatte nehmen lassen, sich ein persönliches Bild von der Projektarbeit zu machen, zeigte sich von den Ergebnissen der Schüler:innen beeindruckt.
Gemeinsam mit einigen anderen weiterführenden Schulen der Stadt Eschweiler nahmen wir auch in diesem Schuljahr zum inzwischen 9. Mal am KidS-Projekt der städtischen Mobilen Jugendarbeit teil.
Konkret bedeutet das, dass vier unserer Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang die Möglichkeit hatten über den Zeitraum vom 17.10. bis 14.12.2023 einige Mitglieder des Eschweiler Stadtrats in Fraktions-, Ausschuss- und schließlich der abschließenden Ratssitzung zu begleiten und so hautnah zu erleben, wie in Eschweiler Politik gemacht wird. Sie durften ihre Mentoren mit allen Fragen löchern und konnten sicher sein, auch ausführliche, fachkundige Antworten zu erhalten.
Neben spannenden Debatten und sicherlich auch kontroversen Diskussionen in Parteien und Ausschüssen, haben sie auch erlebt wie anstrengend ein politisches Engagement – im Falle der Politiker neben dem normalen Job, im Falle der Schülerinnen und Schüler neben Unterricht und Hausaufgaben – sein kann. Umso großartiger ist es, dass es durchweg eine positive Resonanz von allen Beteiligten gab und viele der „KidS“-Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich durchaus ein politisches Engagement vorstellen können.
Vielen Dank allen teilnehmenden Politikerinnen und Politiker und der Mobilen Jugendarbeit für die Organisation dieses tollen Projektes.

Mit großer Freude und Dankbarkeit verkünden wir, dass die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe unserer Realschule einen bedeutenden Schritt in Richtung Sicherheit und Verantwortung gemacht haben.
Durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins haben sie erfolgreich an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen, der vom Malteser Hilfsdienst aus Eschweiler angeboten wurde.
Die Schulleitung, Lehrkräfte, Schulmitarbeiter und natürlich die Schülerinnen und Schüler selbst sind begeistert über die Gelegenheit, die Grundlagen der Ersten Hilfe zu erlernen.
Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins konnte die gesamte 8. Jahrgangsstufe an diesem bedeutsamen Kurs teilnehmen.
Dies unterstreicht erneut das Engagement unseres Fördervereins, das Ziel zu verfolgen, die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und gleichzeitig für ihre Sicherheit zu sorgen.
Der Kurs wurde von erfahrenen Ausbildern der Malteser Eschweiler geleitet.
Zwischen dem 21. August und dem 24. August 2023 hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, lebensrettende Techniken zu erlernen. Dazu gehören das richtige Verhalten in Notfallsituationen, die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie der Umgang mit verschiedenen Verletzungen. Neben der theoretischen Wissensvermittlung konnten die Schülerinnen und Schüler auch praktische Übungen durchführen, um das Erlernte in realistischen Situationen anzuwenden.
Der Erste-Hilfe-Kurs der 8. Jahrgangsstufe ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Bildungseinrichtungen und lokale Organisationen zusammenarbeiten können, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Jugendlichen zu fördern.
Durch die Ausbildung von etwa 130 Schülerinnen und Schülern können nun 130 potenzielle Lebensretter in unserer Gemeinschaft agieren.
Dieser Schritt wird zweifellos das Selbstvertrauen unserer Schülerinnen und Schüler stärken und ihnen helfen, selbstbewusster mit potenziellen Krisensituationen umzugehen, damit sie gestärkt in die Zukunft gehen können.
In den letzten beiden Tagen unserer Reise, unternahmen wir gemeinsam mit ghanaischen SchülerInnen eine Exkursion, die uns in den Norden des Landes führte.
In Amedzofe und Wli lernten wir die Vielfältigkeit der Naturräume Ghanas kennen. Wir besuchten den Canopy Walkway, der uns nach 259 Treppenstufen durch den ghanaischen Regenwald zu einer Hängebrücke über einen Wasserfall führte.
Außerdem bestiegen wir gemeinsam den höchsten Berg Ghanas, kühlten uns an den berühmten Wli Wasserfällen ab und fütterten Mona-Affen, die im Tafi Atome Monkey Sanctuary geschützt leben können.
Diese hautnahen Erlebnisse unterschiedlicher Naturräume, zeigten uns die Fragilität dieser Ökosysteme und gleichzeitig wie schützenswert sie sind.





